Die Wiraqocha Foundation hat 2010 das Q’ero Kids Projekt gestartet.
Es soll die heutige Schülergeneration der Q’ero besser in das Schulsystem des Landes Peru integrieren und ihnen eine Ausbildung auf der Höhe des 21. Jahrhundert ermöglichen und sie in die Lage versetzen, dass sie als Erwachsene an unseren globalen Kultur- Wissenschafts- und Wirtschaftssystemen teilnehmen können und so die Existenz ihres Volkes sichern, ohne dass sie ihre traditionellen Wurzeln vernachlässigen oder gar aufgeben müssen. In Cuzco (zwei Tagesmärsche und eine Tagesfahrt mit dem Bus entfernt) erhalten die Kinder, die bisher nur Quechua sprechen, Englischunterricht, damit sie anschließend in Hilo/Hawaii gemeinsam mit Kindern unterrichtet werden, die aus indigenen Familien stammen.
Anfang Mai 2011 hat der Direktor der Connections Charter School die Q’ero Kids als Schüler aufgenommen.
Die Schule führt zu einem zertifizierten Schulabschluss und befähigt zu einem Hochschulstudium. Der Schwager des Direktors ist der berühmte peruanische Astronaut Carlos Noriega, der das Schulprojekt unterstützt. Dafür ist die Finanzierung der Gebühren für diese Privatschule und die notwendig und für ein Haus, in dem alle Q’ero Kids und ihre Betreuer in Hilo untergebracht sind. Hinzu kommen die Visa- und Reisekosten sowie die tägliche Verpflegung der Kinder, was die Etatplanung vor große Herausforderungen stellt.
Im Sinne von Ayni begleitet der Verein zur Erhaltung und Förderung indigener Kulturen die Q’ero bei ihrem Weg ins 21. Jahrhundert.
So frei und offen, wie die Q’ero uns in ihre Welt hineinblicken lassen, möchten wir Ihnen einen verantwortungsvollen Zugang und Kontakt mit der westlichen Welt sowie eine selbstbestimmte, autarke Existenz in einer globalisierten Welt ermöglichen. Deshalb sammeln wir Spenden für die Q’ero Kids und führen Workshops und Vortragsveranstaltungen durch, deren Erlös und das Schulprojekt fließen.
Die Q’ero Kids sprechen Englisch:
Die ersten Q’ero Kids waren auf Hawaii
und haben Phantastisches erlebt. In den drei Monaten, die sie zusammen mit Hawaiianischen Kindern unterrichtet wurden und mit ihnen zusammen in die Schule gegangen sind, haben sie nicht nur wahnsinnig viel Schulwissen gelernt sondern auch ganz andere Formen der Mutter Erde. So haben Sie zum ersten Mal das Meer gesehen, den Pazifischen Ozean und konnten zum Schluss sogar in ihm tauchen.
