Die Rettung authentischen Nachfahren der Inka begann mit dem Wasserprojekt der Wiraqocha Foundation.
Im Jahr 1996 hat die von Elizabeth B. Jenkins gegründete Wiraqocha Foundation gemeinsam mit dem Peruanischen Institut für andine Gesundheit ein Ärzteteam und Krankenschwestern in die Dörfer der Q’ero Nation gesandt, um den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu bewerten, die 1949 der Anthropologieprofessor Oscar Nuñez del Prado auf viereinhalbtausend Meter Höhe in den Anden entdeckt hatte und deren Hintergründe er seitdem erforschte. Das Ärzteteam stellte eine Säuglingssterblichkeitsrate von 60% aufgrund des schlechten Zustands der Wasserquellen fest. Elizabeth B. Jenkins traf parallel im gleichen Monat Donna Runnals von der Living Bridges Foundation, USA, die, ebenfalls besorgt über den schlechten Gesundheitszustand der authentischen Nachfahren der Inka, ein Team von Ingenieuren und Arbeitern zur Verfügung stellte, um ein System mit Wasseraufbereitungsanlagen in Q’eros aufzubauen.
Die Wiraqocha Foundation hat 2010 das Q’ero Kids Projekt gestartet.
Es soll die heutige Schülergeneration der Q’ero besser in das Schulsystem des Landes Peru integrieren und ihnen eine Ausbildung auf der Höhe des 21. Jahrhundert ermöglichen, um sie in die Lage zu versetzen, dass sie als Erwachsene an unseren globalen Kultur- Wissenschafts- und Wirtschaftssystemen teilnehmen können und so die Existenz ihres Volkes sichern, ohne dass sie ihre traditionellen Wurzeln vernachlässigen oder gar aufgeben müssen. In Cuzco (zwei Tagesmärsche und eine Tagesfahrt mit dem Bus entfernt) erhalten die Kinder, die bisher nur Quechua sprechen, Englischunterricht, damit sie anschließend in Hilo/Hawaii gemeinsam mit Kindern unterrichtet werden, die aus indigenen Familien stammen.
Anfang Mai 2011 hat der Direktor der Connections Charter School die Q’ero Kids als Schüler aufgenommen. Die Schule führt zu einem zertifizierten Schulabschluss und befähigt zu einem Hochschulstudium. Der Schwager des Direktors ist der berühmte peruanische Astronaut Carlos Noriega, der das Schulprojekt unterstützt. Dafür ist die Finanzierung der Gebühren für diese Privatschule und die notwendig und für ein Haus, in dem alle Q’ero Kids und ihre Betreuer in Hilo untergebracht sind. Hinzu kommen die Visa- und Reisekosten sowie die tägliche Verpflegung der Kinder, was die Etatplanung vor große Herausforderungen stellt.
Aber auch die Q’ero in den Anden brauchen unsere Unterstützung.
Etwas dreitausendfünfhundert Menschen leben auf viereinhalbtausend Meter Höhe in den Anden – ohne jegliche medizinische Versorgung immer am Rande des Überlebens. Sie wandern im Frühjahr zu ihren in tiefer gelegenen Regionen liegenden Ackerflächen und pflanzen Mais und Kartoffeln, die sie im Herbst ernten und hoch in ihre Dörfer bringen. In den Wintermonaten fertigen sie Webereien für ihre eigene Kleidung an, weitere Webarbeiten verkaufen oder tauschen sie gegen Nützliches für ihren harten Alltag.
VEViK hat sich zum Ziel gesetzt, auch humanitäre Hilfe zu leisten – sie fängt im kleinen bei der Zahnbürste an und geht über die Finanzierung eines Zahnersatzes bei älteren Menschen bis hin zur Finanzierung einer dringend notwendigen Operation oder ähnlichen Notwendigkeiten. Hierzu gibt es jeweils einen Aufruf an die Freunde und Förderer, die kleine und größere Geldbeträge für diesen Zweck spenden.
