Spirituelle Tradition der Inka


Als die Spanier im 15. Jahrhundert das Inkareich eroberten dachten sie, sie hätten die Kultur endgültig zerstört. Doch das war nicht so. Eine kleine Gruppe Gelehrter hatte sich in die Hoch-Anden gerettet und dort die kulturellen und spirituellen Traditionen bewart. So ist uns die Tradition der Inka bis heute erhalten geblieben.

1949 entdeckte der Anthropologe Oscar Nunez del Prado diese kleine Volksgruppe, die Q’eros. und erkannte schnell anhand verschiedener Indizien, wen er dort vor sich hatte. Sein Sohn Juan Nunez del Prado, ebenfalls Antrophologe, studierte später auch die spirituellen Traditionen der Q’eros und war einer der ersten Weißen, der von den Q’eros, den Nachfahren der Inka zum andienen Priester initiiert wurde. Elizabeth B. Jenkins, eine Psychologin aus den USA studiert seit über 20 Jahren diese Tradition von und mit Juan Nunez del Prado. Zusammen haben sie einen Weg gefunden, dieses besondere Wissen der Q’eros an den Westen weiterzugeben.

In der spirituellen Tradition der Inka geht es vor allem um die Verbundenheit mit der Natur. Alles ist lebende Energie, Vater Sonne, Mutter Erde, der Wind, die Sterne, so hat auch jeder Berg und jeder Fluß ein Bewusstsein. Mit diesen Naturspirits wird die Verbindung wieder hergestellt, die bei den meisten Menschen im westlichen Kulturkreis leider verloren gegangen ist. Alles ist lebende Energie, so gibt es leichte und schwere Energie. Es ist lediglich eine Frage der Ordnung, denn jede Energie hat seinen Platz. Somit ist schwere Energie nicht bedrohlich sondern lediglich am falschen Ort. Die Inka haben hervorragende Techniken entwickelt mit deren Hilfe man die Energien spielend an den Ort lenken kann, an den sie gehört. Dadurch kann man nicht nur sich selbst helfen und heilen sondern auch seiner Umwelt.

Elizabeth B. Jenkins reist jährlich auch nach Europa um hier in verschiednen Workshops das Wissen weiter zu geben, einmal im Jahr führt sie in Peru an den heiligen Stätten die Hartun Karpay – die große Initiation durch.